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Headless – ja oder nein?! Unsere Checkliste hilft bei der Entscheidung door Jochen Meischke

Vom Buzzword zum Hype: Headless hat sich in kürzester Zeit zu einem ernstzunehmenden Phänomen entwickelt. Einige Entwickler*innen verehren es wegen seiner Flexibilität, Geschwindigkeit und niedrigeren Lizenz- oder Abonnementkosten. Es sieht beinahe so aus, als gäbe es (fast) keine Nachteile von Headless. Aber wie können Sie entscheiden, ob Headless wirklich zu Ihnen passt oder nicht? Wir helfen Ihnen mit zwei kurzen Checklisten bei der Entscheidung für oder gegen Headless.

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Headless ist ein weites Konzept und weniger schwarz-weiß, als Sie vielleicht denken. Kurz gesagt geht es darum, die "Vorderseite" (also das, was Besucher*innen Ihres Webshops sehen) und die "Rückseite", wo Sie Ihre Inhalte verwalten, zu trennen. Ein reguläres CMS macht beides: Es bestimmt das Aussehen Ihrer Website und enthält Ihre Inhalte, Vorlagen und die Seitenstruktur. Headless konzentriert sich hauptsächlich auf die Verwaltung von Inhalten, die dann einfacher in verschiedenen Umgebungen (z. B. mehrere Websites und Apps) verwendet werden können.

Doch was sollte man beachten, wenn man überlegt, mit einer Headless-Lösung zu arbeiten?

Um sich einen Überblick zu verschaffen, haben wir zwei kurze Checklisten für Sie erstellt.

Arbeiten Sie mit mehreren Ländern, Zielgruppen und Währungen?

Wollen Sie mit Ihrem Webshop mit verschiedenen Ländern und in verschiedenen Sprachen (und vielleicht auch Währungen) handeln? Arbeiten Sie mit einem kleinen Team? Ein Vorteil von Headless ist, dass Sie all Ihre Inhalte von einem Ort aus verwalten und bereitstellen. Es ist wichtig, sich darüber im Klaren zu sein, dass Sie sich hier auf einen "one size fits all"-Ansatz festlegen. Wenn Sie regionale Produkte anbieten, SEO und Content Marketing optimieren wollen, dann könnte eine Multistore-Lösung für Sie besser funktionieren als Headless. Die Einrichtung eines Stores in einem neuen Land beginnt natürlich mit soliden Übersetzungen (wie Amazon kürzlich auf die harte Tour gelernt hat), aber Sie müssen sich auch mit unterschiedlichen (Verbraucher-)Gesetzen, unterschiedlichen Zahlungsmethoden und Bewertungsplattformen auseinandersetzen. Ironischerweise ist Headless nicht die Option, die hier optimale Flexibilität bietet.

Optimale Geschwindigkeit und Seitenaufbau sind das A und O?

Die Geschwindigkeit, mit der Seiten geladen werden, ist einer der großen Vorteile von Headless. Und sie ist auch einer der wichtigsten Aspekte der Kundenerfahrung. Gleichzeitig lassen sich bei Plattformen wie Shopify oft schon durch eine einfache Überprüfung der Struktur Ihrer Seiten und durch den Einsatz spezieller Tools zur Verbesserung der Ladezeiten erhebliche Gewinne erzielen. Wenn Geschwindigkeit in Ihrem Webshop eine wichtige Rolle spielt, kann es sich lohnen, einen genaueren Blick auf Headless zu werfen.

Führen Sie oft neue Produkte und Kampagnen ein?

Wenn Sie mit Headless arbeiten, werden Sie wahrscheinlich Entwickler*innen benötigen, sobald Sie neue Inhalte wie Produkte oder Kampagnen auf Ihrer Website einfügen möchten. Diese müssen manuell in den Code eingefügt werden, da die Titelseite auf einem Server liegt und mit einem CMS verknüpft werden muss, um Ihre Inhalte richtig anzuzeigen. Wenn Ihr Produktsortiment relativ statisch ist, ist das nicht wirklich ein Problem. Aber wenn Sie häufig neue Kampagnen starten oder ständig neue Produkte hinzufügen, kann es ziemlich teuer werden, jedes Mal Entwickler*innen zu beschäftigen, wenn Sie neue Produkte oder Seiten hinzufügen wollen. Genau aus diesem Grund wird die Skalierbarkeit oft als die Achillesferse von Headless angesehen. In einem regulären Webshop fügen Sie neue Produkte oder Kampagnen einfach selbst hinzu oder lassen dies von einem*einer Content Manager*in für Sie aktualisieren.

Headless ist eine interessante Entwicklung, die in vollem Gange ist, sich aber noch lange nicht herauskristallisiert hat. Die Anlaufkosten sind oft gering, aber die Verwaltung und Weiterentwicklung der Plattform sind meist teuer. Um mithalten und sich ständig verbessern zu können, ist man sehr abhängig von Entwickler*innen, außerdem bleibt die Skalierbarkeit ein Problem. CODE möchte Kund*innen die beste Plattform zum Betreiben eines Webshops bieten. Erschwinglich, überschaubar und nie unnötig kompliziert. Wir setzen uns gerne mit Ihnen zusammen, um es weiter zu besprechen.

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Jochen Meischke
Geschrieben von

Jochen Meischke

Dit artikel werd geschreven door Jochen Meischke, content marketeer en redacteur. Spendeert het grootste deel van zijn tijd aan de ontwikkeling van de TU Delft Campus als innovatief ecosysteem, maar schrijft bij vlagen over totaal andere zaken voor Code en De Marketing Ninja. Dol op katten, er ingeluisd met een hond en bakt graag oatmeal cookies.

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