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Teil 2: Headless – ja oder nein?! Unsere Checkliste hilft bei der Entscheidung door Jochen Meischke

Vom Buzzword zum Hype: Headless hat sich in kürzester Zeit zu einem ernstzunehmenden Phänomen entwickelt. Einige Entwickler*innen schwören darauf wegen seiner Flexibilität, Geschwindigkeit und niedrigen Lizenzkosten. Es scheint als sei Headless der Königsweg in Sachen Entwicklung. Das ist jedoch nicht immer der Fall. Um herauszufinden, ob Headless zu Ihnen passt oder nicht, haben wir zwei kurze Checklisten erstellt.

Headless photo | Code
Placeholder | Code

Fassen wir nochmal kurz zusammen: Headless entkoppelt das Frontend Ihres Webshops (also das, was Webseiten-Besucher*innen sehen) von dem Backend, der Rückseite. Normalerweise verwaltet ein CMS beides, bestimmt das Aussehen Ihrer Webseite und verwaltet außerdem Ihren Content, Seitenvorlagen und -struktur. Headless entkoppelt beides und fokussiert einen anderen Ansatz der Content-Verwaltung, der einen einfachen Zugriff von verschiedenen Orten aus ermöglicht – seien es Webseiten oder Apps. Im ersten Teil unserer Checklist haben wir uns die Arbeit mit verschiedenen Ländern, die Ladegeschwindigkeit der Seiten sowie statische vs. dynamische Webshops angesehen. In diesem Teil richten wir den Blick auf die Unabhängigkeit von Entwickler*innen und die Vor- und Nachteile eines Alleingangs oder der Arbeit mit bestehenden Plattformen.

 

Unabhängig aber unflexibel?

Die Flexibilität von Headless geht Hand in Hand mit Anpassbarkeit. Wie schnell Sie neue Funktionen hinzufügen können, hängt von Ihren Entwickler*innen ab. Anpassungen vorzunehmen bedeutet oft auch, dass Sie an ein bestimmtes Team oder Unternehmen gebunden sind. Funktioniert etwas nicht mehr richtig? Dann ist es oft schwierig, eine andere Partei darauf aufbauen zu lassen. So sind Sie oft an eine*n einzige*n Entwickler*in gebunden – und an höhere Wartungskosten. Und das bringt uns zum nächsten Punkt.

Auf den Zug aufspringen oder alles selbst entwickeln?

Das Spielfeld des E-Commerce ist ständig in Bewegung. Ihre Konkurrenz wird immer wieder Innovationen einführen, sei es in Bezug auf Service, Produktpräsentation, Content Marketing, SEO und so weiter. Headless hat den Vorteil, dass Ihre individualisierte Front sehr schnell angepasst werden kann. Allerdings muss jede optische oder technische Verbesserung selbst oder zusammen mit Entwickler*innen konzipiert und umgesetzt werden. Bei bestehenden Plattformen und Software as a Service (SaaS) profitieren Sie von der kontinuierlichen Weiterentwicklung einer Plattform. Diese wird nicht nur durch das gebündelte Wissen und Engagement hunderter Entwickler*innen immer besser, sondern auch durch die Nutzererfahrungen tausender anderer E-Commerce-Händler*innen.

Headless ist eine interessante Entwicklung, die in vollem Gange ist, sich aber noch lange nicht herauskristallisiert hat. Die Anlaufkosten sind oft gering, aber die Verwaltung und Weiterentwicklung der Plattform sind meist teuer. Um mithalten und sich ständig verbessern zu können, ist man sehr abhängig von Entwickler*innen, außerdem bleibt die Skalierbarkeit ein Problem. Code möchte Kund*innen die beste Plattform zum Betreiben eines Webshops bieten. Erschwinglich, überschaubar und nie unnötig kompliziert. Wir setzen uns gerne mit Ihnen zusammen, um es weiter zu besprechen.

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Jochen Meischke
Geschrieben von

Jochen Meischke

Dit artikel werd geschreven door Jochen Meischke, content marketeer en redacteur. Spendeert het grootste deel van zijn tijd aan de ontwikkeling van de TU Delft Campus als innovatief ecosysteem, maar schrijft bij vlagen over totaal andere zaken voor Code en De Marketing Ninja. Dol op katten, er ingeluisd met een hond en bakt graag oatmeal cookies.

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