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Warum O’Neill sich für Code und Shopify entschieden haben

Für 2020 nahm sich O'Neill einer spannenden Herausforderung an. Der europäische Zweig des Unternehmens wollte genauso wie die amerikanischen und australischen Pendants mit Shopify Plus starten. Also suchte die etablierte amerikanische Surf- und Modemarke nach jemandem, der sie bei ihrem Vorhaben unterstützen konnte, und fand in Code den passenden Partner. Ein Gespräch mit Bob Rockland (Code) und Romy Alves (O'Neill) über den Umstieg auf Shopify Plus, das Erreichen von Wachstum und das Schritthalten mit Innovationen.

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O'Neill

Romy, E-commerce Product Owner bei O'Neill, erklärt, warum O'Neill zu Shopify Plus wechseln wollte. "Wir arbeiteten schon seit einiger Zeit mit Salesforce Commerce Cloud, holten aber nicht das Maximum aus dem Paket heraus, für das wir bezahlten. Unser Management wollte ein kompaktes, dynamisches System, mit dem wir unsere Websites schneller um neue Funktionen erweitern können. Shopify Plus ist eine interessante Option: Es ist viel günstiger und bietet mehr Flexibilität."

Webpage O'Neill | Code

Zu Taten schreiten

O'Neill kontaktierte Shopify und erfuhr, dass es zwei offizielle Shopify-Plus-Partner in den Niederlanden gibt. Romy: "Mit beiden haben wir gesprochen. Und es war schnell klar, dass wir uns zwischen dem traditionellen Ansatz oder Headless entscheiden mussten. Ersteres bevorzugten sowohl wir von O'Neill als auch Code." Sie lacht: "Es war auf jeden Fall hilfreich, dass wir von Code in diesen frühen Gesprächen viele gute Dinge gehört haben. Wir haben jahrelang mit der Struktur der Produkt-IDs in unseren Webshops gekämpft. Code hatte sofort einen konkreten, guten Vorschlag, um das zu lösen. Die tiefgreifende Erfahrung von Code und das solide Portfolio erfolgreicher Marken besiegelten dann die Zusammenarbeit.

 

Sunset surfer | Code

Übersetzung ist nicht gleich Lokalisierung

O'Neill wollte so schnell wie möglich mit einem ersten Minimum Viable Product live gehen. Bob: "Wir haben die besten Elemente der bestehenden Site mit der australischen Schwesternseite zusammengeführt, um so vor allem in Bezug auf Design etwas Außergewöhnliches zu schaffen, das wirklich zum europäischen Markt passt. Wir haben auch großen Wert darauf gelegt, alle Aspekte und Funktionen der Site schneller zu machen." Code brachte auch die richtigen Parteien für einen reibungslosen Übergang zu Shopify Plus zusammen. Bob: "Für die Migration aller Inhalte haben wir mit It's Perfect zusammengearbeitet, mit denen wir auch schon für andere Marken erfolgreich zusammengearbeitet haben. 

Wir bauten schließlich fünf Storefronts (individuelle Webshops) für O'Neill: vier für O'Neills größte Märkte in Europa und einen allgemeinen für die gesamte Region. Das ist ein bewährter Ansatz, den wir oft erfolgreich für Kunden anwenden, wenn sie in den europäischen Markt einsteigen wollen."

Bikini campaign O'Neill | Code

Schnelle Implementierungen

Romy war positiv überrascht, wie schnell das Projekt losging und durchgeführt wurde. “Es gab kaum Verzögerungen. Die Implementierung des Enterprise Systems (ERP), das alle Rechnungen, Produktpreise, Lagerbestände etc. verwaltet, war recht komplex – dennoch wurde das Tempo gut gehalten.”

Darüber hinaus ist O'Neill besonders zufrieden damit, wie schnell neue Funktionen in Shopify Plus bereitgestellt werden können. Romy: "Normalerweise war es für uns eine Menge Arbeit, neue Funktionen zu realisieren, wie z. B. bestimmte Arten von Rabatten oder ein Modul zur Berechnung der besten Passform. In Shopify Plus ist das sehr einfach. Wir arbeiten in einer schnelllebigen, dynamischen Branche, daher ist es für uns sehr wertvoll, Funktionen schnell testen zu können und Zugriff auf einen riesigen, weltweiten Pool von Entwickler*innen zu haben."

Natürlich sollte man im Blick haben, wie viele Apps man nutzt und ob sie sich gut kombinieren lassen, nicht zuletzt, weil einige Apps auch recht teuer in der Anwendung sind.

Aber für O'Neill sind sie von unschätzbarem Wert, da sie zur Konversion, zum Bestellwert und unterm Strich zu mehr Umsatz beitragen. "Als Code beraten wir immer über die verschiedenen Optionen, die innerhalb der Nische eines Kunden verfügbar sind. Wir wissen, was verfügbar ist, aber auch, was innerhalb einer Shopify Plus-Plattform gut zusammenpasst und was nicht.", so Bob.

Code hat O'Neill auch bei der Wahl des passenden Zahlungssystems beraten und die Zusammenarbeit mit Mollie empfohlen. Bob dazu: "Viele Kunden, die in den Niederlanden tätig sind, mögen erst einmal den Fakt, dass Mollie ein niederländisches Unternehmen ist und die Kommunikation einfach ist. Aber abgesehen davon hat Mollie auch ein sehr starkes Dashboard und eine solide Unterstützung für verschiedene Systeme, wie iDeal und Klarna. Das macht Mollie zu einem starken Partner, mit dem man im E-Commerce arbeiten kann."

O'Neill slippers | Code
O'Neill badpak | Code

Der Recommendation Algorithmus

Das Fundament ist also gelegt, aber O'Neill wird sich darauf nicht ausruhen. Zum Beispiel arbeitet das Unternehmen zusammen mit Code und Nosto an einer intelligenteren Art und Weise, seinen Kund*innen Produkte zu empfehlen. Romy erklärt: "Wir legen wirklich großen Wert auf Kundenempfehlungen. Zu einem gewissen Grad lassen wir dem Algorithmus freie Hand und werden ihn ausgiebig testen, aber das System lässt auch Raum für manuelle Anpassungen. Wenn das Ganze erst einmal richtig funktioniert, glaube ich, dass es sich wirklich positiv auf den Webshop, das Kundenerlebnis und den Verkauf auswirken wird. Zu unseren meistverkauften Produkten in unseren Shops zählen Bikinis. Wir haben viele verschiedene Modelle mit dem gleichen Muster. Kunden fragen oft, wie sie diese leichter finden und kombinieren können. Die Tatsache, dass die Leute sich tatsächlich die Mühe machen, uns zu fragen, zeigt, dass die Nachfrage echt ist. Und dieses neue System wird ihnen das erleichtern."

Eine weitere Neuerung, an der wir derzeit arbeiten, ist die ‘fit finder’-Funktionalität. Romy erklärt, wie wichtig das ist: "Im Idealfall kauft ein Kunde sofort die richtige Größe, sodass nicht mehrere Kleidungsstücke verschickt werden müssen – was viele Retouren verhindert. Weniger Ärger für den Kunden und besser für die Umwelt."

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